Eine Stunde Friede - Ein Rundgang durch die Friede

Tour Markt 30, 49074 Osnabrück, DE

In der Stadt des Westfälischen Friedens von 1648 können Sie viel erleben. Auf diesen 1,7 km langen Rundgang finden Sie neben dem Rathaus sowohl Orte aktiver Friedenskultur, als auch Orte der Erinnerung. Kommen Sie mit auf die Spuren des Friedens.

Autor: Osnabrück - Marketing und Tourismus GmbH

8 Stationen

Rathaus / Steckenpferdreiten

Markt 30, 49074 Osnabrück, DE

Alljährlich wird am 25. Oktober in Osnabrück die Verkündung des Westfälischen Friedensschlusses von 1648 zur Beendigung des Dreißigjährigen Krieges gefeiert. Seit 1948 gibt es ein Friedensfest und seit 1953 ziehen Viertklässler aller Osnabrücker Grundschulen zu diesem Anlass mit selbstgebastelten Steckenpferden und farbigen Hüten durch die Innenstadt. Das Ziel ist das Osnabrücker Rathaus, in dem der Friedensvertrag von 1648 unterzeichnet wurde. Auf der Rathaustreppe wird den fleißigen Steckenpferdreitern zur Belohnung vom Oberbürgermeister eine süße Brezel überreicht. Danach wird mit Musik und Tanz auf dem Marktplatz das Friedensfest gefeiert.

Der Bürgerbrunnen

Krahnstraße 59, 49074 Osnabrück, DE

Seit 1996 ist der von dem Osnabrücker Künstler Hans Gerd Ruwe (1926 - 1995) geschaffene Brunnen Mittelpunkt des Platzes des Westfälischen Friedens. Abgebildet sind 1200 Figuren und Gegenstände, die von der 1200jährigen Geschichte der Stadt erzählen. Seinen Namen erhielt der Brunnen, weil er den Bürgern und Bürgerinnen der Stadt Osnabrück gewidmet ist. Das fließende Wasser symbolisiert den Strom der Zeit. Von der größten Schale, die für die Vergangenheit steht, fließt es in die mittlere Schale der Gegenwart und schließlich in die kleine Schale der Zukunft.

Erich Maria Remarque (1898-1970)

Markt 6, 49074 Osnabrück, DE

Erich Maria Remarque, 1898 in Osnabrück geboren, gilt als der wohl bedeutendste Antikriegsschriftsteller des 20. Jahrhunderts. Seine Bücher, die sich stets mit Fragen der Humanität und der Toleranz beschäftigen, wurden in über 60 Sprachen übersetzt und erschienen weltweit in einer Auflage von mehreren zehn Millionen Exemplaren. Im Jahr 1929 gelang Remarque ein Welterfolg mit seinem Roman "Im Westen nichts Neues", der bereits ein Jahr später verfilmt wurde. Alle zwei Jahre vergibt die Stadt Osnabrück den "Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis", mit dem Publizisten ausgezeichnet werden, die sich mit friedensrelevanten Theman auseinandersetzten.

Toleranz, Gleiches Gewicht - Gleichgewicht

Domhof 11, 49074 Osnabrück, DE

Toleranz symbolisiert die gleichnamige Skulptur des Bildhauers Joachim Bandau von 1998. Sie besteht aus zwei unterschiedlichen Materialien gefertigeten Metallplatten (Kupfer und Stahl). Ungeachtet der Unterschiede von Halbkreis und Kupfertafel weisen beide Platten dasselbe Gewicht von 11t auf, so dass sie sich gegenseitig die Waage halten. Der zentrale, wirkungsvolle Standort der Skulptur auf dem Theatervorplatz verweist auf die Bedeutung von Toleranz in unserer vielfältigen Gesellschaft.

Steckenpferdreiter-Brunnen

An der Katharinenkirche 7, 49074 Osnabrück, DE

Der Steckenpferdreiter-Brunnen wurde 1978/79 vom Osnabrücker Bildhauer Hand Gerd Ruwe (1926 - 1995) geschaffen. Er erinnert an das Osnabrücker Kinderfriedensfest "Steckenpferdreiten". Seit 2015 hat die Skulptur an der mehr als 700 Jahre alten Katharinenkirche ihren Platz.

Mahnmal Alte Synagoge

Alte-Synagogen-Straße 5A, 49078 Osnabrück, DE

In der "Alte-Synagogen-Straße" erinnert das Mahnmal Alte Synagoge an das in der Progromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 durch die Nationalsozialisten zerstörte jüdische Gotteshaus. Ein gebrochener Davidstern symbolisiert das zerstörte jüdische Leben. Auf vier Tafeln werden die Stationen der Ausgrenzung und Entrechtung, Verfolgung, Deportation und Ermordung der Osnabrücker Juden aufgezeigt.
162 Zaunstäbe erinnern an 162 ermordete Menschen.

Felix - Nussbaum - Haus

Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück, DE

Das Felix - Nussbaum - Haus, erbaut nach einem Entwurf des amerikanisch-jüdischen Architekten Daniel Libeskind, eröffnet im Jahr 1998, zeigt mit etwa 200 Arbeiten die weltweit umfassendste Sammlung von Werken des in Osnabrück geborenen Künstlers Felix Nussbaum. Libeskind wollte die Architektur eng mit dem tragischen Leben des Künstlers und dessen Tod im KZ Auschwitz verknüpfen. Die drei Gebäuderiegel des "Museums ohne Ausgang" sind deshalb symbolisch ausgerichtet. Nicht zufällig weist der Haupttakt in Richtung "Alte Synagogenstraße". Libeskind setzt auch die Nachbarschaft mit in Szene, vor allem die Villa Schlikker, die bis 1945 das Quartier der NSDAP war.

Büro für Friedenskultur

Rolandsmauer 89, 49074 Osnabrück, DE

Im Herzen der Osnabrücker Altstadt hat das Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück seinen Sitz. Gemeinsam mit vielen Partnern, Vereinen, Initiativen und Instutionen initiiert und koordiniert das Büro zahlreiche Projekte zur Osnabrücker Friedenskultur. Hierzu gehören interkulturelle Stadt- und Straßenfeste, wie das "Fest der Kulturen", Veranstaltungsprogramme zum Osnabrücker Friedenstag oder Projekte zur Erinnerungskultur wie die Verlegung von Stolpersteinen.

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