Basels Stadttore und Mauer

Stadtführung Sankt Alban-Vorstadt 101, 4052 Basel, CH

Zeigt die Stadttore und Reste der Stadtmauer von Basel.

Autor: Barbara McMahon

Sieben Stadttore könnte Basel heute noch haben | barfi.ch

Basel war einst die Stadt der sieben Stadttore. Heute stehen leider gerade noch drei dieser stolz...

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St. Alban Tor

Sankt Alban-Vorstadt 101, 4052 Basel, CH

Das St. Alban-Tor gehört zu den drei Stadttoren, die noch existieren. Es war der Zugang zur St. Alban-Vorstadt und zur Klostersiedlung im St. Alban-Tal. Nach dem Erdbeben 1356, als das Tor grösstenteils zerstört wurde, wurde es in den oberen Stockwerken ausgebaut. Ende 20. Jahrhundert wurde das um 1230 gebaute Tor zuletzt restauriert.
Neueste Untersuchungen ergaben, dass das St. Alban-Tor schon existiert hatte, bevor die Stadtmauer gebaut wurde und später einfach mit einem kleinen Umweg der Mauer mit ihr verbunden wurde.
Heute wohnt dort eine Fasnachtsclique.An Stadttoren gibt es sogenannte Pechnasen. Das ist eine Art Wurfkerker, aus dem man aus dem Boden, auch im toten Schusswinkel, wenn jemand unmittelbar unter der Mauer stand getroffen werden konnte.
Sie sind meist direkt über dem Tor wie zum Beispiel beim St. Albantor.

Spalentor

Spalenvorstadt 45, 4051 Basel, CH

Das Spalentor schützte ab 1398 die Spalenvorstadt.
Der Name kommt wahrscheinlich vom lateinischen Wort palus was so viel heisst wie Pfahl oder Palisade. Sie wurde so genannt, da sie eine Schutzpalisade für die Vorstädte war, die sich langsam über die innere Stadtmauer ausbreiteten.
Das Spalentor ist 40m hoch und wurde 1473 durch ein Vortor ergänzt, ursprünglich bessas es eine Fallbrücke über den Stadtgraben.
1933 wurde es restauriert und unter Denkmalschutz gestellt.
Es ist das grösste und schönste Stadttor der Schweiz.Am Abend, wenn die Dunkelheit hineinbrach, wurden die Tore geschlossen. Dann riefen die Torwächter, die alle Leute beobachteten: "Wär no yyne möchte söll renne!"
Dann wurde mit einer Winde das Fallgitter Heruntergelassen. Dieses funktioniert am Spalentor übrigens heute noch, ist aber gesichert.
Aber es gab sogenannte Nadelöhre, durch die die Leute, die zu spät kamen in die Stadt gelangen konnten. Dort wurden aber alle Leute sehr genau kontrolliert und mussten eine Bearbeitungsgebühr bezahlen

St. Johanns Tor

Sankt Johanns-Vorstadt 110, 4056 Basel, CH

Das St. Johanns-Tor ist ein rechteckiges Tor. Es wurde zwischen 1370 und 1380 gebaut. Renoviert wurde es im Jahr 1985.
Früher sind die französischen Händler und Kaufmänner durch dieses Tor nach Basel gelangt.

Eine Darstellung von Matthäus Merian zeigt, dass es sich nicht um ein Tor, sondern um einen hallenartigen Anbau mit Rundbogeneingang handelt.
Heute ist dort ein Sitz der Basler Polizeischützen und das Zuhause der Fasnachtsclique Muggetätscher.Heute gibt es den Tag der Stadttore, der am 20. August ist.

Stadtmauer Basel

Weidengasse 5, 4052 Basel, CH


Die Stadtmauern wurden gebaut, um die Könige, Bischofe und Einwohner vor Angriffen zu schützen. Durch die Mauer konnten sie ausserdem Grenzkontrollen durchführen.
Heute gibt es die Stadtmauern nichtmehr, da es nicht nötig ist, die Stadt vor Angriffen zu schützen da es für uns Menschen nichtmehr wichtig ist, Städte zu erobern.
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Die Mauer wurde abgerissen, da die Stadtmauer das Wachstum der Stadt hemmte, da die Bürger mehr Platz, bessere Licht-/ Luftverhältnisse und mehr Platz zum entsorgen des Abfalls brauchten. Deshalb begannen sie mit dem Abbau der Mauer und bauten neue Vorstädte.



Es existieren noch wenige Bruchstücke der Mauer, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts abgerissen wurde.
Die erste Stadtmauer wurde um 1080 erbaut, diese umgab den Münsterhügel, den Sitz des Bischofs.
1230 wurde diese alte Stadtmauer durch eine neue ersetzt, die auch Häuser der Bürger umschloss. Das war die innere Stadtmauer.
Vor der Stadtmauer entstanden mit der Zeit Vorstädte. Diese wollte man nicht schutzlos lassen, weshalb man 1362 die äussere Stadtmauer baute.
Während die äussere Stadtmauer noch existierte gab es drei grössere Kriege.
Einer der Kriege war, als Basel 1409 gegen Habsburg kämpfte.
Der zweite Krieg, war die Schlacht bei St. Jakob an der Birs. Dort besigte Frankreich mehrere Eidgenossenschaften. Das war 1444 am 26. August und war Teil des alten Zürichkriegs.
Der dritte Krieg war das Gefecht am Bruderholz. Es gehörte zum Schwabenkrieg und am diesen Tag besiegten Solothurn, Luzern und Bern das Schwäbische Bund und Habsburg.