PAGAMU - die erste Parkerkundung

Sonstiges Lennéstraße 55, 14471 Potsdam, DE

Lass dich überraschen - der erste Spaziergang mit PAGAMU verrät dir, wo sich kleine Geheimnisse im Park Sanssouci finden lassen.

Autor: GbR Gärtnerhof

PAGAMU - ein Mitmachmuseum für Kleine und Große

PAGAMU - ein Mitmachmuseum für Kleine und Große

Unser kleines Museum könnte sich südlich des Parks in der Lennéstraße 55 befinden, im alten Gärtn...

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7 Stationen

Ins Blaue

Lennéstraße 54, 14471 Potsdam, DE

In den vergangenen Jahrzehnten war der Garten hinterm Haus eine beliebte Adresse für junge Leute, die durch die blaue Tür „ins Blaue“ gingen und feierten. Nun soll das Gelände der Baugruppe Gärtnerhof als künftiger, gemeinsamer Wohnort dienen.

Das Gärtnerhaus

Lennéstraße 55, 14471 Potsdam, DE

Das bunt besprühte Gärtnerhaus mit seinen verschlossenen Fenstern und Türen befindet sich im Dornröschenschlaf. Es steht seit der Regentschaft Friedrichs des Großen direkt am südlichen Eingang des Parkes Sanssouci. Hier wohnte einer der vielen Gärtner, die rund um den Schlosspark Gemüse, Obst und Blumen gedeihen ließen. Das Gärtnerhaus wird nun bald wachgeküsst. Vielleicht öffnet es im Jahr 2025 seine Pforten für die Nachbarschaft und wird zu einem Veranstaltungsort, an dem auch ein klitzekleines Museum entsteht, das PAGAMU:
https://museum-im-gaertnerhof.jimdofree.com/

Affengang

Lennéstraße 9, 14471 Potsdam, DE

Das ist wohl weltweit die einmalige Fahrradschiebestrecke. Um den Bodenaufbau der wassergebundenen Wegedecke zu schonen, sollen Reifenspuren vermieden werden, die später zu Pfützen und Löchern führen. Auch im 19. Jahrhundert war das kurze Wegstück bereits etwas besonderes. Im Gartenareal der rechts gelegenen Villa Liegnitz soll ein Rhesusäffchen herumgeturnt haben. Zu Zeiten Friedrichs II wohnte hier auf der rechten Seite einer seiner besten Freunde: der Lordmarshall Keith, der bis heute dem Haus seinen Namen gegeben hat.

Catalpa bignonioides

Am Grünen Gitter 7, 14469 Potsdam, DE

Der sogenannte Trompetenbaum breitet sich herrlich im Liegen aus und lädt zum Klettern ein, was selbstverständlich verboten ist. Denn diese alte Dame bereichert den Park bereits seit 180 Jahren und sollte mit Respekt behandelt und lieber gezeichnet werden.
Die erste Aufgabe des PAGAMU ist es, ganz viele Zeichnungen des Trompetenbaums zu sammeln und diese einerseits in eine Ausstellung, andererseits auch in ein digitales Archiv zu bringen.
https://museum-im-gaertnerhof.jimdofree.com/kinderseite/trompetenbaum/

Der Kuchenbaum

Potsdam, DE

Die Katsura japonica steht bereits seit 140 Jahren hier vor dem Parterre vor Sanssouci. Den Namen Kuchenbaum hat sie bekommen, weil ihre herabfallenden Blätter nach dem ersten Nachtfrost herrlich nach Zuckerwatte oder Kuchen duften, als würde man auf einen Jahrmarkt kommen. Aus der Rinde bereitete man früher auch Tee.

https://museum-im-gaertnerhof.jimdofree.com/kinderseite/kuchenbaum/

Hauptfontäne

Lennéstraße 32A, 14469 Potsdam, DE

Hier sprudelt es endlich. Als der große König, der eigentlich ganz klein war, hier eine gewaltige Fontäne haben wollte, kam der Wasserfluss nicht in Gang. Erst 100 Jahre später hat es der spätere Nachfolger Friedrich Wilhelm IV- der sogenannte Romantiker auf dem Thron- vermocht, die Wasserflut hierher zu lenken. Das Wasserwerk in der Moschee machte es möglich.
Ein wunderbares Figurenprogramm umrahmt den Springbrunnen. Die vier Elemente werden hier in weißen Marmorskulpturen gezeigt: Feuer, Wasser, Luft und Erde stehen hier als Allegorien zwischen den Göttern des Olymp.

Sizilianischer Garten

Potsdam, DE

Herrlich ist es, im Berceau aus dem 19. Jahrhundert spazieren zu gehen. Das Blätterdach schützt vor zu viel Sonne, schließlich sollte der Teint nicht leiden, wenn man im Park spazierte… Von hier aus kann man den Blick Richtung Holland und Italien gleichzeitig lenken. Die Bauten der Windmühle und der Portikus-Anbau der Neuen Kammern zeigen die Vorlieben zweier Könige aus zwei Jahrhunderten. Der Sizilianische Garten wurde von Peter Joseph Lenné im 19. Jahrhundert nach dem Vorbild italienischer Renaissancegärten nachgestaltet. Sie waren symmetrisch und nur mit Grün gestaltet - lediglich die runde Brosche in der Mitte enthielt neben exotischen Kübelpflanzen in eingebuddelten Kübeln auch farbig blühende Elemente. Hier wachsen viele Pflanzen aus anderen Kontinenten, die sich mit dem hiesigen Klima arrangieren müssen. Die empfindlichsten Pflanzen stehen in Kübeln, die ab Mitte Oktober bis Mitte Mai in der Orangerie den Winter verbringen.